In der vergangenen Woche informierten die Kirchenvorstände und die Gemeindeleitung auf zwei Gemeindeversammlungen über die aktuellen Entwicklungen zum Thema Gebäudemanagement.
"Beide Gemeinden werden sich von etwas trennen müssen aber beide Gemeinden dürfen auch mit etwas Neuem anfangen", fasste Pfarrbeauftragte Michelle Van de Walle die Pläne der leitenden Gremien zusammen.
Beide Pfarrheime, sowie die Pfarrhäuser sind aktuell mit hohen Unterhaltskosten verbunden, die die Haushalte der Gemeinden belasten. Darüber hinaus sind sie nicht zukunftsfähig. Energetische Standards, Größe im Vergleich zu sinkenden Gemeindemitgliederzahlen, sowie Sanierungsbedarfe machen ein verantwortungsbewusstes Handeln zum jetzigen Zeitpunkt in den Augen der Kirchenvorstände notwendig.
In einem mehrjährigen Prozess unter Beteilung der Gremien und des Bistums sowie der Rücksprache mit weiteren Kooperationspartnern hat sich aus dieser Notwendigkeit eine gemeinsame Vision für eine tragfähige Zukunft entwickelt:
Der Neubau eines gemeinsamen Pfarrheims am Standort des alten Pfarrhauses in Glane.
Unter Berücksichtigung der umfangreichen Jugendarbeit, sowie dem Büchereistandort, soll dort ab voraussichtliche 2027 ein "Kirchencampus" mit unmittelbarer Nähe zu Grünflächen, ausreichend Parkplätzen und der Kirche entstehen. Doch auch in Bad Iburg wird es weiterhin eine Anlaufstelle geben. Geplant ist die Anmietung eines Ladenlokals in der großen Straße, in dem das Pfarrbüro, ein Gruppenraum für kleinere Gruppen und möglicherweise ein Büro für pastorale Mitarbeitende Platz finden.
Denn für dieses Projekt werden die Gemeinden sich von einigen bisherigen Bestandsgebäuden trennen. Das alte Pfarrhaus in Iburg steht bereits zum Verkauf, Haus Lamby (das jetzige Pfarrzentrum) soll nach Fertigstellung des Neubaus folgen. Für den Bau wird das Pfarrhaus in Glane dann abgerissen und nach Beendigung des Bauvorhabens kann das, dann nicht mehr benötigte, alte Pfarrheim in Glane ebenfalls veräußert werden.
Dank einer finanziellen Beteiligung durch das Bistum, sowie eine Förderung durch das Amt für regionale Landesförderung, ist auch die Finanzierung für das Projekt realistisch.
Für die Kirchengebäude liegen übrigens - auch auf Weisung des Bistums - noch keine Planungen vor. Diese Frage werden wir aber sicherlich im Zuge des anstehenden Dekanatsprozesses ebenfalls bewegen
Alle Schritte auf dem Weg zum Beschluss für einen Neubau, Zahlen und Fakten, sowie erste Planungsentwürfe des Architekturbüros inklusive eines Grundrisses finden Sie zum Nachlesen und Sackenlassen untenstehend in der PDF Datei.
Am 07. April bieten die Gremien dann um 19.30 Uhr einen weiteren Gesprächstermin im Pfarrheim in Bad Iburg an, bei dem gern nach Herzenslust diskutiert und debattiert werden darf.

