Kirchen
Unterhalb der Iburg entstand der Flecken Iburg, der ursprünglich zur Pfarrei Glane gehörte. Die Kaufleute, die auf dem Weg von Osnabrück nach Münster im Schutz der Burg wohnten, spendeten für eine eigene kleine Kirche, die dem hl. Nikolaus, dem Patron der Kaufleute, geweiht wurde. Der Benediktinermönch, der auch für die Sakristei zuständig war, hielt in dieser Kirche den Gottesdienst. Darüber kam es zum Streit mit dem Pfarrer von Glane. Im Jahre 1255 ordnete Bischof Bruno die Zuständigkeiten und setzte die Pfarrgrenzen zwischen Iburg und Glane fest. Die heutige Fleckenskirche wurde nun die Kirche der neuen Pfarrei St. Nikolaus zu Iburg.
Die geschichtsträchtige St. Clemens Kirche ist Teil des Bad Iburger Schlossensembles und liegt als Herzstück des ehemaligen Benediktinerklosters hoch über den Häusern der Stadt.
Im Laufe der Zeit wurde sie des Öfteren umgestaltet, weshalb sie heute sowohl romanische, barrocke als auch gotische Züge in Architektur und Inneneinrichtung aufweist. Ausführliche Informationen finden sie unten bei den Downloads.
Als Gemeindekirche ist sie heute aufgrund ihrer Größe und energetischen Herausforderungen nur noch bedingt angemessen. Wie in vielen Gemeinden steht auch der Kirchenvorstand in St. Clemens vor der Herausforderung, die Erhaltung dieses historischen Gottesdienstraumes mit den geringer werdenden finanziellen Mitteln und veränderten Nutzungsanforderungen in Einklang zu bringen. Über eine sinnvolle Nutzung in Zuknuft wird zur Zeit kreativ nachgedacht.
Die Gemeindegottesdienste finden auch an Sonn- und Feiertagen in der Fleckenskirche St. Nikolaus statt. Für Hochzeiten und kulturelle Veranstaltungen ist die Kirche gegen eine Nutzungsgebühr von 250 Euro jedoch verfügbar.


